by Wadood Pal 7 years ago
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Pfarrfrau
Gemeindearbeit in Form
sozialer, pädagogischer und geistlicher Hilfe
wichtige Aufgaben
Verwaltung der Ländereien
Organisation des Pfarrhauses
Bildungseinrichtigungen
sich bilden
lesen und schreiben lernen
Gottesdienst im Mittelpunkt
ausschließlich in deutscher Sprache
Gesangbücher auch in Deutsch
Kirchenmusik in Deutsch
Wissenschaft als Theologie
Kritik und Diskussion um theologische Fragen
Theologischen Einrichtungen
Gemeinde
die gemeindliche Fürsorgung
Arme, Witwen, Waisen und Kranken
bäuerliche Bevölkerung
Kennzeichen des Wandels
Bauern
Westen
die bäuerlichen Gemeinde
Osten
eine zweite Leibeigenschaft
intensivere Erträge erwirtschaften
adligen & kirchlichen Grundherren
Fertigprodukte bzw. Luxusgüter
produzierenden Westen
agrarischen Osten
Verlagerung der Handelsrouten
der europäischen Arbeitsteilung
innerhalb Europa
im Alten Reich & in Europa
wirtschaftlicher Strukturwandel
seit 15. Jh.
wohlhabende Handels- & Handwerkerfamilien
Gemeinde als theologische & politische
Unterschied zu hierarschisch
entscheidende Rolle
protestantischen Kirchen nach der Reformation
das frühneuzeitliche Selbstverständnis
Einheit
Stadtgemeinde
corpus christianum (Gemeine als Genossenschaft)
Teilhabe an den politischen Entscheidungen
Alten Reich
Beginn des 16. Jh.
die hochadligen Reichsstände
Konzentration in kaiserlichen Amt
aristokratische Ordnungsvorstellungen
seinem Machtanspruch
politischen Teilhaberechten
beharrten die Reichsstände
monarchischer Gewalt
Kaiser
Herrschaft der Besten
von Karl V. (1500-1558, seit 1519 Kaiser)
die reformatorische Bewegung
Luther Theologie
weltlichen Forderungen legitimieren
in ganzen Europa
im Alten Reich (Deutschland im 16. Jh.)
Religion & Politik
politischen Reformanliegen
bestärkte Theologie
kritisierte Theologie
die Kirche
zugleich erheblichen weltlichen Einfluss
als geistliche Macht
theologisch begründet
rein
Luther
Amt des Papstes
Konzilien
eine kirchliche Hierarchie
Keine besonderes geistliches Amt
Gläubige keinen Vermittler zu seinem Schöpfer
Glaubenszweifel
Wie erlange ich Gottes Gnade?
Erkenntnisse
unmittelbare Beziehung jedes Gläubiger zu seinem Schöpfer
gute Werke tun
Ablass zahlen
Beichten
vor Gott bestehen
Sola-Theologie
solus Christus
allein durch den Opfertod Jesu Christi kann der Mensch gerettet werden
sola scritura
allein auf der Grundlage der Bibel
sola gratia
allein durch die Gnade Gottes
Sola fide
allein durch den Glauben
ÜBERHAUPT NICHT ERLEICHTERT
nach Rom
Priester auf den Kien
in den Himmel zu gelangen
Verwandten vom Fegefeuer
Vergebung für seine Sünden
legt die Beichte
ein Schlüsselerlebnis
schlechtes Gewissen
Frage
um die Frage zu klären
versetzt nach Wittenburg
Vergibt mir Gott die Sünden, die ich immer noch mache, und kommt ich dann wirklich in den Himmel?
Theologie
Professor für Thelogie
an der Universität
Diakon
Priester geweiht
eifrig und hielt die Regeln
gegen den Willen
wurde Augustinermönte
trat in Kloster ein
Gewitter
Mönch zu werden
Gott versprach
so viel Angst
eigentlich
Recht studieren
Latein
fließend sprechen und schreiben
Stadtschule
dann die Pfarrschule
1483 in Eisleben
liegt heute in Sachsen-Anhalt
KAUFTEN
Ablassbriefe
BESUCHTEN
Messen
LEGTEN
Beichte
UNTERNAHMEN
Prozessionen
Wallfahrten zu Pilgerorten
ERLANGEN
Reliquien
Hilfe des jeweiligen Heiligen
zurückgelassene Fürsprache
FINANZIEREN
Lebensunterhalt
der Unmut über der Kirche
Kaufleute
Handwerker
arme Bauern
LEBTEN
Päpste, Bischöfe und Kardinäle
Kirchenämter
verkauft
vererbt
das Geld der Kirche für sich verschwendeten
westliche Fürsten in Luxus
AUFGABEN
Priester und Geistliche
Armen- und Krankenpflege
Seelsorge
immer weniger
FÜHLEN
Menschen
Keine Orientierung
von der Kirche alleingelassen
HOFFEN
Tod
ins Paradies zu gelangen
entgehen der Hölle
DAMALS
Zeit
sehr Glaubig
Krankheiten für Strafen Gottes
Kriege
viele Hungersnöte
Stadt
ein eigenes zu Hause
Arbeitsplatze
mehr Berufe
freie Leben
Überleben
im Feld, Wald oder Krieg
die Folge Tod
12. & 13. Jahrhundert, ein großer Teil floh in die Städten
Fronsdienste
Hungernot
Leben
Kinder starben vor dem fünften Lebensjahr
grausamen Kriegen
blutigen Auseinandersetzungen
tödliche Krankheiten
keine lange Lebenszeit
geprägt von harter Arbeit
Lebensumstände im Mittelalter
Fixpunkt des Denkens
WAR
das Hoffnung und damit Halt bot
das himmlische Jenseits
Not und Tod
lediglich als Phase vor dem Tod
logisch
geprägt
Einseitige Mangelernährung
Harte, kräftezehrende und körperliche Arbeit
Kindstod
Schmerzen
Krankheiten
Armut
Enge
wiederholte Hungersnöte
war geprägt durch Leiderfahrungen
vorreformatorischer Überzeugung
Hilfe der katholischen Kirche
heute
derart exklusives Selbst- verständnis
NICHT
damals
Vermittlung zwischen Gott und Mensch
eigenen und unabwendbaren Sündhaftigkeit
die Sünden der Gläubigen
unvergeben lassen, was in die Hölle führt
Zugang ins Paradies ermöglichen
in Gottes Namen vergeben
eigene Kraft
Ablasssystem
das Ablass
Ablasspraxis
ausgewählte Personen verschickte
95 Thesen verfasst
Instruktionen seines Bischofs
eigentliche theologische Intention
Bewusstsein der Gläubigen
vor aggressiv
Ablassprediger
Johann Tetzel
erwerben
bereits Verstorbene einen Ablass
Ablass für den Neubau
Petersdoms
finanziellen Interessen
Bistum Halberstadt
Kurie die Einbehaltung von 50%
Ablasseinnahmen
Zeit der Gläubigen
die Vergebung der Sünden
qualvollen Fegefeuer
vollständigen Sündentilgung
verbleiben der Zeit
Lebzeiten nicht vollerbracht
der katholischen Kirche
Tilgung der Schuld
Sünde Freigesprochenen Bußleistungen
nach der Berichte Gnade
reuigen Gläubigen
Selbstversändnis